Devora Backschitzki wurde geboren am 5. 5. 1922 als Ilse Buchholz und Tochter des Kaufmanns Bernhard Buchholz und seiner Ehefrau Imgard, geb. Hellwitz, in Detmold, in der Sachsenstraße 25. Ilse Buchholz besuchte von Ostern1932 bis zum 1. Oktober 1933 das städtische Lyzeum. Die Familie Buchholz zog dann nach Bielfeld, in der Hoffnung, dort auf weniger Antisemitismus zu stoßen. Ilse Buchholz konnte im März 1939 nach Palästina emmigrieren, ihr Bruder Gerd (Gad Eschel) im Dezember 1939. Beide lebten sie zunächst in einem Kibbuz in der Nähe ihres Onkels Max Heilbrunns. Ihre Mutter wurde im Jahre 1944 in Konzentrazionslager Stutthoff ermordet, ihr Vater im Konzentrationslager Buchenwald.

1943 heiratete sie den lettischen Juden Moshe Backschitzki mit dem sie bis heute in einem kleinen Kibbuz, zwei Kilometer entfwernt von Pardes Hanna, wo ihr Bruder Gad wohnt. Sie hat drei Söhne. Sie arbeitete lange Zeit als Verwalterin der Privatkonten im Kibbuz. Sehr viele ihrer Verwandten und Bekannten verloren ihr Leben durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik.