Uri Lev-Ron, geboren am 18.12.1916 als
Rudi Heilbrunn. Er war der Sohn des Predigers, Lehrers und späteren Kaufmanns Max
Heilbrunn und seiner Frau Else, geborene Buchholz. Er besuchte bis September 1930 das
Leopoldinum. Weil seine Familie sehr schnell erkannt hatte, daß sie bald wegen des
Nationalsozialismuses in Deutschland bald nicht mehr leben könnte, emigrierte die Familie
von Bielefeld, wo sie seit dem Umzug aus Detmold gewohnt hatten, nach Palästina. Dort
betrieben die Heilbrunns in der Siedlung Pardess-Hanna eine Apfelsinenfarm. Er lebte,
inzwischen verwitwet, im Kibbuz Givat Chaim Ichud in Israel, war trotz seines schon recht
hohen Alters ein begeisterter Züchter von Zitrusfrüchten und ging noch jeden Morgen auf
die Plantage.
Er hat vier Kinder und zehn
Enkelkinder. Sehr viele seiner Verwandten und Bekannten verloren ihr Leben durch die
nationalsozialistische Vernichtungspolitik.
Uri Lev-Ron starb am 17.11.2000 während einer Busfahrt zu einer Seniorenuniversität an
einem Herzschlag. Er wird uns unvergessen bleiben!