Veranstaltungen und Hinweise
Bad Salzuflen
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Montag, 09. November 2026 um 18:00 Uhr Gedenkstunde für die Opfer des Holocaust Kranzniederlegung an der Alten Synagoge Mauerstraße; Ansprache durch Bürgermeister Dirk Tolkemitt und Vortrag von der Historikerin Pia Güllner zu den Geschehnissen in der Reichspogromnacht in Bad Salzuflen. Musikalische Begleitung durch eine Klarinettenspielerin. Stadt Bad Salzuflen und Bad Salzufler Ratschlag |
Detmold
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Montag, 02. November 2026 um 19:30 Uhr und Dienstag, 03. November 2026 um 19:30 Uhr
Dorfgeschichten Der Schauspieler Hans-Werner Meyer liest aus dem Roman »Who the Fuck Is Kafka« (erschienen 2015) von Lizzie Doron. Was passiert, wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, deren Lebensgeschichten kaum unterschiedlicher sein könnten – und dennoch verbindet diese zwei Menschen viel miteinander. In ihrem Doku-Roman »Who the Fuck Is Kafka« erzählt die israelisch-jüdische Schriftstellerin Lizzie Doron von ihrer Freundschaft mit Nadim, einem palästinensisch-muslimischen Mann. Sie begegnen sich auf einer Friedenkonferenz in Rom. Sie hat in ihrem persönlichen Gepäck den Holocaust, er die Geschichte von Vertreibung und Diskriminierung seit dem 1948er-Krieg. Und dennoch entsteht zwischen Alltag und Geschichte, persönlicher Nähe und politischen Grenzen ein vielschichtiges Porträt zweier Menschen, die einander zuhören – und dabei ihre eigenen Vorstellungen von der Welt hinterfragen. Sie wird die Geschichte seiner Familie aufschreiben und er die ihre verfilmen. Ein oft quälender Prozess des ständigen Auf und Ab beginnt, der tiefe Einblicke in das israelisch-palästinensische Dilemma eröffnet. Mit Wärme, Humor und großer Offenheit begegnet Lizzie Doron den Fragen nach Herkunft, Identität, Erinnerung und den persönlichen Geschichten hinter einem politischen Konflikt. Literaturbüro OWL in Detmold e.V., in Kooperation mit dem LWL-Museum Hellerlecht Detmold und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. LWL-Museum Hellerlecht Detmold |
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Montag, 09. November 2026 um 17:30 Uhr Zentrale Gedenkfeier "Erinnern und Gedenken an den 9. November 1938" 17:30 Uhr: Zentrale Gedenkfeier am Platz der 1938 zerstörten Synagoge an der Lortzingstraße. Begrüßung durch Bürgermeister Frank Hilker; Gedanken zum 9. November von Alla Epstein, Vorstandsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold; Interreligiöser Impuls und Kranzniederlegung der Evangelischen und Katholischen Jugend; stiller Gang zur Gedenkstätte Exterstraße; Erinnerung an jüdische Verfolgte aus Detmold durch Auszubildende der Stadtverwaltung; Kranzniederlegung der Stadt Detmold 19:00 Uhr: Rathaus Detmold, Marktplatz 5 „Überlebende der Verfolgung und ihre Kinder – Kunst und Musik leben weiter“ Aufführung von Ensemblemitgliedern des Landestheaters Detmold Weitere Informationen finden Sie im Flyer Stadt Detmold, GfCJZ Lippe |
Herford
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Mittwoch, 04. November 2026 um 19:30 Uhr Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945 Gedenken an die Reichspogromsnacht Im Rahmen des Gedenkens an die Reichspogromnacht am 9. November laden wir Sie herzlich zu einer Veranstaltung mit Götz Aly ein. Der Vortrag mit dem Titel „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ widmet sich der neuen Publikation des Autors. Am 4. November 2026 um 19:30 Uhr stellt Götz Aly sein neuestes Buch im Elsbachhaus (Goebenstraße 3–7, 32052 Herford) vor. Im Anschluss an den Vortrag findet ein moderiertes Gespräch mit dem Autor statt. Die Veranstaltung wird vom Kuratorium Erinnern – Forschen – Gedenken e.V. in Kooperation mit der Erwachsenenbildung im Kirchenkreisverband Herford, Lübbecke, Minden und Vlotho, der Volkshochschule im Kreis Herford und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Herford e.V. durchgeführt. Der Eintritt ist frei. Götz Aly zählt zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. In seinem neuen Buch stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen? In einer schweren Krise wurde die NSDAP 1932 zur mit Abstand stärksten Partei gewählt. Schon bald konnte sie die Macht übernehmen und auf wachsende gesellschaftliche Zustimmung bauen. Hitler brauchte den Krieg, das Volk fürchtete sich davor. Dennoch terrorisierten schließlich 18 Millionen deutsche Soldaten Europa. Wie kam es dazu? Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? Die Antwort ist vielschichtig. Die NSDAP versprach den Deutschen Aufstieg und Wohlstand. Zugleich hielt sie die Menschen in ständiger Bewegung: keine Atempause, keine Zeit zum Nachdenken. So führte der Weg in den Krieg. Als der Glaube an einen Sieg schwand, wurde aus der „Volksgemeinschaft“ eine „Verbrechensgemeinschaft“. Jeder konnte wissen, welche Schuld die Deutschen auf sich luden. Zugleich wurde die Angst vor dem, was nach einer Niederlage geschehen würde, bewusst geschürt. Götz Aly schildert in einer fesselnden Erzählung die Herrschaftsmethoden, mit denen die NS-Machthaber Millionen Deutsche in gefügige Vollstrecker oder vom Krieg abgestumpfte Mitmacher verwandelten und von denen nicht wenige beängstigend aktuell erscheinen. Anmeldung unter kontakt@gcjz-herford.de Kooperationspartner: VHS im Kreis Herford Elsbachhaus, Herford |
Lemgo
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Montag, 09. November 2026 um 18:00 Uhr "Erinnern" Gedenkstunde für die Opfer des Holocaust am 9. November 1938 18:00 Uhr: Gedenkstunde auf dem Marktplatz; Verteilen der Windlichter von SchülerInnen der Heinrich-Drake-Schule; Begrüßung durch den Arbeitskreis »9. November« und Ansprache von Bürgermeister Markus Baier, Wortbeiträge von SchülerInnen der Realschule Lemgo, des Marianne-Weber-Gymnasiums und Auszubildenden der Stadt Lemgo; musikalische Begleitung durch Musikschule Lemgo und BläserInnen des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums; Zeit der Stille; anschließend gehen die TeilnehmerInnen geschlossen schweigend zur Mahn- und Gedenkstätte Synagoge Neue Straße. 18:40 Uhr: Fortsetzung der Gedenkstunde mit TreffChor der Karla-Raveh-Gesamtschule und Frauenchor der Musikschule Lemgo; Ansprache durch Pfarrer Matthias Altevogt (Stadtkonvent) mit Fürbittengebete von SchülerInnen der Karla-Raveh-Gesamtschule; gemeinsames Singen von „Hineh ma tov“ Weitere Informationen finden Sie im Flyer Stadt Lemgo und der Arbeitskreis »9. November Lemgo« |
Zum Terroranschlag auf die Chanukka-Feier am Bondi Beach in Sydney am 14. Dezember 2025
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V. ist erschrocken über diesen antisemitischen Anschlag. Unser Mitgefühl gehört den Familien und Angehörigen der Opfer.
Diese erneute Brutalität und Missachtung jeglicher Menschenwürde erfüllt uns mit Entsetzen, erschüttert uns zutiefst und schafft eine starke Verunsicherung.
Wir bewundern die Zivilcourage von Ahmed Al Ahmed. Sie zeigt uns, dass engagiertes Handeln für jedes friedliche Zusammenleben wichtig und sinnhaft ist.
Der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e.V.
Informationen über vergangene Veranstaltungen finden Sie in unseren Rundbriefen und in einzelnen Berichten.



