Hinweise zu weiteren, themenverwandten Veranstaltungen in der Region finden Sie evtl. über folgende Links:

Freitag, 28. Januar 2022 um 19:30 Uhr

Gunter Demnig (Foto: Karin Richert)

STOLPERSTEINE – SPUREN und WEGE

Gunter Demnig

Vortrag mit anschließender Diskussion.

Der Künstler Gunter Demnig skizziert in seinem Vortrag seinen künstlerischen Werdegang von 1968 an einschließlich des Projekts STOLPERSTEINE.

Gunter Demnig studierte ab 1967 Kunstpädagogik und Industrial Design an der Hochschule für bildende Künste Berlin (HfbK) und später freie Kunst an der Universität Kassel. Gunter Demnig bezeichnet sich selbst als "Spurenleger".
Er verlegt seit 1996 Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer aus der Zeit des Nationalsozialismus. Insbesondere soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Die Stolpersteine gelten als das größte dezentrale Mahnmal der Welt.


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


Aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnung erfolgt der Einlass nur mit 2G+ Nachweis (Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen).

Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

Mittwoch, 02. Februar 2022 um 19:30 Uhr

Foto: Droemer Knaur Verlag

Schonzeit vorbei - Leben mit dem alltäglichen Antisemitismus

Vortrag mit anschließender Diskussion

Juna Grossmann

Juna Grossmann lebt und arbeitet in Berlin. Sie wird über ihre aufrüttelnden Erfahrungen mit antisemitischen Einstellungen und Begegnungen berichten. Themen sind: jüdisches Berlin, social media in Museen, Besucherservice in Museen, Juden und Jüdinnen in Deutschland, Judentum für "Anfänger".
Frau Grossmann hat Sonderpädagogik studiert und ist seit vielen Jahren für Gedenkstätten und Museen tätig. So erstellte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin die Ausstellung "Kriegsgefangene Rotarmistinnen im KZ. Sowjetische Militärmedizinerinnen in Ravensbrück".
Seit 2009 leitet sie das Ausstellungsbüro eines Berliner Museums. Nebenher ist sie Beraterin für Social Media Auftritte für Gedenkstätten und Kultureinrichtungen. Seit 2008 betreibt Juna Grossmann den Blog 
irgendwiejuedisch.com und engagiert sich ehrenamtlich bei rentajew.org.
 

GfCJZ Lippe


Aufgrund der geltenden Coronaschutzverordnung erfolgt der Einlass nur mit 2G+ Nachweis (Geboosterte sind von der Testpflicht ausgenommen).

Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

Mittwoch, 23. März 2022 um 19:00 Uhr

Vom kaisertreuen Bürgersohn zum Verwaltungsmassenmörder

Der Gauleiter und Reichsstatthalter Alfred Meyer und die Wannseekonferenz

Dr. Heinz-Jürgen Priamus

Alfred Meyer zählte zu den Multifunktionären der NSDAP aus der zweiten Reihe der Parteigrößen. Er war gleichzeitig Gauleiter des Gaus Westfalen-Nord, Reichsstatthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe, Oberpräsident der Provinz Westfalen und stellvertretender Reichsostminister. Als solcher nahm er an der berüchtigten „Wannseekonferenz“ vom Januar 1942 teil und war mitverantwortlich für den Mord an den europäischen Juden. Und doch blieb Meyer ein weitgehend Unbekannter - in der Fachwelt, erst recht aber in der breiten Öffentlichkeit.

Der Vortrag will die biografischen Konturen dieses Mannes nachzeichnen, dessen Lebensweg als wohlhabender konservativer und kaisertreuer Bürgersohn begann und als nationalsozialistischer Verwaltungsmassenmörder und Menschheitsverbrecher endete.

Heinz-Jürgen Priamus, Dr. phil, M.A.
Gründungsdirektor und langjähriger Leiter des Instituts für Stadtgeschichte (ISG), Gelsenkirchen; Lehrbeauftragter an den Fakultäten für Geschichtswissenschaften und Sozialwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum; zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus sowie zur Vorphase der Gründung der Bundesrepublik Deutschland; Arbeiten zur Stadt- und Urbanisierungsgeschichte


Stadtarchiv Detmold und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit


Der Einlass erfolgt nach der geltenden Coronaschutzverordnung.

Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38

   

Neues:

IV 2021: Die Israel-AG des Grabbe-Gymnasiums Detmold erstellt einen digitalen Stadtrundgang auf jüdischen Spuren durch Detmold

7. 11. - 13. 11. 2021: Die Gesellschaft richtet mit Beteiligung der Felix-Fechenbach-Stiftung eine Begegnungswoche mit der (Ur-)Enkel-Generation Felix Fechenbachs aus. In dieser Woche wird eine Gedenktafel am letzten Wohnort Fechenbachs in Detmold eingeweiht.

19.9. 2021: Die Mitgliederversammlung der Gesellschaft beschließt eine Erweiterung des Vorstandes. Mehr.

10. 9. 2020: Der Rat der Stadt Detmold beschließt einstimmig den Beitritt Detmolds zum Deutschen Riga-Komitee. Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe hatte dies in einem Antrag an die Stadt gefordert und begründet. Aus Detmold waren 1941/42 32 Mitbürger jüdischen Glaubens nach Riga deportiert und dort und im Umfeld ermordet worden. Das Riga-Komitee betreut die Gedenkstätte im Wald von Bikernieki für die insgesamt mehr als 25.000 Opfer.

28. 10. 2019: Für ihre herausragende Arbeit als Autorin des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold erhält Frau Mitschke-Buchholz den Felix-Fechenbach-Preis 2019 der sozialdemokratischen Felix-Fechenbach-Stiftung. Redebeiträge und Bilder der Preisverleihung finden Sie über das Stadtarchiv Detmold. Das Gedenkbuch ist online als eigenständige Internetseite der Gesellschaft einsehbar.

11. 9. 2018: Onlinestellung der Dokumentation des Jüdischen Friedhofes in Barntrup

17. 5. 2018: Onlinestellung des Buches von Karla Raveh: "Überleben" als e-Buch

4.12.2017: Veröffentlichung einer Broschüre zum Haus Münsterberg

4.12.2017: Freischaltung der Internetseite, die die Online-Version des Gedenkbuches für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Detmold präsentiert.

 

Hier finden Sie uns:

Haus Muensterberg

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V.

Haus Münsterberg
Hornsche Str. 38

32756 Detmold

Tel.: +49 5231 29758

eMail: GfCJZ-Lippe@t-online.de

Homepage: www.GfCJZ-Lippe.de

 

 

   
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