• Rundbrief 4/2020

    Detmold, den 19. 8. 2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    wir grüßen Sie herzlich und hoffen, dass Sie gesund geblieben sind und wieder Mut finden, kulturelle Veranstaltungen zu besuchen. Mit aller gebotenen Vorsicht möchten wir Ihnen heute einige Vorschläge machen und Sie herzlich einladen.

    Am Montag, den 24.8., beginnt der Vorverkauf für die diesjährigen Dorfgeschichten im Freilichtmuseum. Die bekannte Schauspielerin Hannah Herzsprung liest am 17. und 18. November aus einem der letzten Werke des israelischen Schriftstellers Amos Oz: "Der perfekte Frieden.".Bitte wenden Sie sich für Karten schnell an die genannten Adressen. Die Anzahl der Plätze ist in diesem Herbst begrenzt.


    Dienstag, 17. November 2020 um 19:30 Uhr  und  Mittwoch, 18. November 2020 um 19:30 Uhr

    Hannah Herzsprung

    Dorfgeschichten

    Hannah Herzsprung liest Amos Oz: "Der perfekte Frieden".

    Der große israelische Autor Amos Oz erzählt in »Der perfekte Frieden« die Geschichte eines Kibbuz. Es ist eine Geschichte, die er kennt, denn er selbst hat viele Jahre in einer dieser Keimzellen des israelischen Staatswesens gelebt.

    Jonathan Lifschitz ist 26, scheinbar glücklich verheiratet und bei den anderen Bewohner*innen des Kibbuz sehr geschätzt – bis er sich einen Tages aufmacht, um ein neues Leben zu beginnen. An einem dieser fernen Orte, »an denen alles möglich ist, alles geschehen kann: plötzlicher Erfolg, Liebe, Gefahr, eigenartige Begegnungen.«

    In seinem Roman spürt Amos Oz der Frage nach, was aus dem Gedanken, jeder gibt nach seinen Möglichkeiten und erhält gemäß seinen Bedürfnissen, geworden ist. Wie lässt sich die Sehnsucht der Zionist*innen des alten Schlags nach einem Staat, in dem sie frei und sicher leben können, und die Sehnsucht nach Abenteuer und einer grenzenlosen Welt bei der Jugend, die bereits in der Geborgenheit und der Enge eines Kibbuz aufgewachsen ist, vereinbaren?

    »Der perfekte Frieden« ist ein Plädoyer für das Leben, das seinen Sinn dadurch erhält, dass es mutig gelebt wird, und es ist das Porträt einer utopischen Idee und einer Zeit, in der diese Idee von vielen Seiten in Frage gestellt wird.

    Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

    Pause ca. 20:45 Uhr/ Ende ca. 21:30 Uhr.

    Karten zum Preis von 22/15 € gibt es ab Montag, den 24.8. unter der Telefonnummer 05231/3080210 oder online unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

    In diesem Jahr gibt es keinen Bustransfer. Sie können mit Ihrem PKW bis zum Parkplatz am Weißen Ross fahren.

    Im Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold



    Mittwoch, 18. November 2020 um 11:30 Uhr

    Hannah Herzsprung

    Dorfgeschichten - Schüler*innenlesung

    Hannah Herzsprung liest Amos Oz »Panther im Keller«

    In »Panther im Keller« greift Amos Oz ein brisantes Thema auf. Ist es vorstellbar, dass ein Feind sich menschlich zeigt? Palästina steht unter britischer Mandatsmacht und die Juden versuchen ihren eigenen Staat zu gründen. Trotzdem hat Profus sich mit einem englischen Sergeanten angefreundet. Eines Morgens steht an der Hauswand er sei ein »Verräter«. Das ist so ziemlich der gemeinste Vorwurf für einen Zwölfjährigen, der ganz in der Vorstellung lebt, ein Untergrundkämpfer zu sein.

    Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

    Ende ca. 12:30 Uhr.

    Eintritt: 5 € pro Schüler*in
    Anmeldung/Kontakt: 05231/3080210 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Im Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold


    In ganz eigener Sache möchten wir Ihnen NEUE IDEEN vorstellen:

    In Zukunft wird jeweils zu unseren Geschäftszeiten am Montag und Donnerstag von 14.00 - 16:00 Uhr im Haus Münsterberg ein LESECAFÉ für Sie eingerichtet sein.

    Sie sind herzlich eingeladen, bei einer Tasse Kaffee und Keksen in Ruhe in unseren Publikationen zu stöbern und zu lesen. Thematisch bieten wir unsere Reihe PANU DERECH - Bereitet den Weg - an mit vielen Beiträgen zu Einzelpersonen, zur jüdischen Regionalgeschichte oder zu theologischen Themen. Weiterhin verfügen wir über eine reiche Bibliothek von Büchern zur Regionalgeschichte jüdischen Lebens über Lippe hinaus, über besondere Judaica und über aktuelle Zeitschriften zum Christlich-Jüdischen und zum Deutsch-Israelischen Dialog und zu aktuellen Tendenzen in der Erinnerungsarbeit. Durch eine großzügige Bücherspende von Frau Wagner haben wir auch alle Romane in der Bibliothek, die in den letzten Jahren im Lesekreis besprochen worden sind.

    Bitte trauen Sie sich, unser Lesecafé aufzusuchen, und melden Sie sich kurz bei Frau Bornemann oder auf unserem AB an, damit nicht mehrere Besucher gleichzeitig in den Räumen sind. (05231/29758)

    Unsere STOLPERSTEIN-AG tagt auch wieder – mit dem nötigen Abstand und im großen Gartensaal. Neue Interessent*innen können sich gerne melden.  Zu der Verlegung der Steine für ihre Familie Ende Juni, die coronabedingt sehr klein ausfallen musste, schreibt Ihnen Frau Herzberg:

    „Though the corona virus continues on, the Herzberg Stolpersteine finally were placed in the ground. There was a clandestine meeting, due to COVID-19, led by the mayor, on June 23. As Detmold seems ready to receive more requests for Stolpersteine placement, we welcome you all to consider applying for approval. 

    Our group leader, Barbara Klaus, and assistant Joanne Herzberg can be here to assist you in this endeavor. Some of you may have thought about laying stones for family member(s). If this is the case, feel free to contact us for guidance with the entire process: 

    Frau Klaus -  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   or Joanne Herzberg - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   (English speaking)

    Thank you“

    Frau Herzberg bietet übrigens sehr gerne BESUCHE IN SCHULKLASSEN an, bei denen sie über aktuelles jüdisches Leben und über die Vergangenheit ihrer Familie im Besonderen berichten kann. Sie möchte auch etwas über die Vergangenheit lippischer Familien hören und ggf. gemeinsame Erfahrungen austauschen. Den Lehrer*innen unter Ihnen ist dazu ein Extrabrief zugegangen.

    Die nächste Idee ist ein besonderer Wunsch: Um die Zukunft der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe längerfristig zu sichern, möchten wir bei der nächsten Mitgliederversammlung, die für den 21.3.2021 geplant ist, eine SATZUNGSÄNDERUNG vorschlagen und den Vorstand auf 10 Mitglieder vergrößern, so dass jeder Posten doppelt besetzt ist. Bitte überlegen Sie, ob Sie sich bei uns engagieren möchten oder ob Sie jemanden kennen, der/die möglicherweise geeignet wäre. Vielen Dank!

    Im Folgenden finden Sie die Veranstaltungen, zu denen wir Sie für den kommenden Herbst einladen möchten. Wir hoffen sehr, dass Sie diese dann später nicht wieder aus dem Kalender streichen müssen. Nähere Informationen zu den einzelnen Terminen erhalten Sie kurzfristig vorher.


    Sonntag, 23. August 2020 um 11:00 Uhr

    Neue Synagoge und Landestheater Detmold (Postkarte Sammlung Gudrun Mitschke-Buchholz)

    Stadtrundgang in Detmold: Auf jüdischen Spuren

    Gudrun Mitschke-Buchholz

    Im Mittelpunkt dieser Führung stehen Stätten der religiösen Kultur, Orte der öffentlichen Erinnerung an das jüdische Leben in Detmold und ehemalige jüdische Wohn- und Geschäftshäuser. Gezeigt werden auch Orte der NS-Institutionen, die in Detmold für die Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung verantwortlich waren.

    Der Rundgang dauert etwa 1 ½ - 2 Stunden, die Kosten betragen 5 € pro Person, SchülerInnen und Auszubildende 2 €

    Treffpunkt: Rathaustreppe Detmold, Marktplatz Detmold



    Sonntag, 20. September 2020 um 18:00 Uhr

    Samos 2015

    GEFANGEN IM PARADIES

    Benefizkonzert für die Freie Flüchtlingshilfe Samos, Griechenland

    Die Tänzerin Ulrike von der Linden aus Detmold und die Pianistin Claudia Kohl aus Bielefeld sind seit vielen Jahren der griechischen Insel Samos verbunden. Beide waren auch 2015 zu Beginn der Flucht von Tausenden vor allem aus Syrien vor Ort und haben die Ankunft der Menschenmit ihren Booten selbst erlebt. Seitdem engagieren sie sich immer wieder mit Benefizkonzerten für die Freie Flüchtlingshilfe Samos. Diese wird von den pensionierten englischen Sozialwissenschaftlern Chris Jones und Tony Novak geleitet, die auf der Insel leben und einen großen Teil ihres Lebens und Geldes den Geflüchteten widmen. Ca. 5000 Menschen leben in dem für 800 Personen ausgelegten Hot Spot in Samos-Stadt unter katastrophalen Verhältnissen und bedürfen jeder möglichen Hilfe.

    Musik, Tanz und Textlesung wechseln sich in dem Konzert ab. Gespielt werden Werke von Chopin, Ravel, Bartòk, Konstantinidis und Corea. Die Texte thematisieren Krieg, Not, Hoffnung, Liebe und die Verbindung von Menschen jenseits von Hautfarbe, Nationalität und Religion. Sie stammen von deutschen, griechischen und arabischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die in deutscher (Ulrike von der Linden), griechischer (Christos Tsachpinis) und arabischer Sprache (Saddiha Mansoor) vorgetragen werden. Im Tanz wird das Element des Wassers dargestellt. Über das viele zu fliehen versuchen, auch den Tod dabei finden oder Tage auf Rettungsschiffen ausharren müssen, weil sie in keinen Hafen einlaufen dürfen.

    Der Eintritt ist frei. Wir sammeln am Ende des Konzertes eine Spende für die Freie Flüchtlingshilfe Samos.

    Ev. Kirche Reelkirchen



    Mittwoch, 07. Oktober 2020 um 19:00 Uhr

    (Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

    Die Bibel und der Koran - Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede würdigen

    In der Reihe "Religionen im Gespräch"

    Islamwissenschaftler Dr. Adem Aygün, Pastor Dr. Ulf Zastrow, Hochschulpastorin Dr. Katharina Kleine-Vennekate

    In dieser Reihe möchten Menschen aus unterschiedlichen Religionen gemeinsam Texte aus der Bibel und dem Koran lesen, miteinander diskutieren und Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen und würdigen.

    Ein zweiter Abend findet am 25.11. ebenfalls um 19:00 Uhr statt. 
    Weitere Informationen im Programm der Evangelischen Erwachsenenbildung der lippischen Landeskirche.

    Lippische Landeskirche, Katholisches Bildungswerk Lippe, Studierendengemeinde Detmold/Lemgo, Kirchengemeinde St. Nicolai Lemgo, GfCJZ in Lippe.


    Anmeldung bis zum 30.9. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Gemeindehaus der Kirche St. Nicolai, Papenstraße 16, 32657 Lemgo



    Dienstag, 27. Oktober 2020 um 19:30 Uhr

    "Antisemitismus - hört das denn nie auf?"

    Vortrag mit Powerpoint-Präsentation und Gespräch

    Bettina Hanke-Postma, Pfarrerin und evangelische Vorsitzende der GfCJZ Lippe.

    Der wieder aufflammende Antisemitismus unserer Tage ist nicht neu. Das alte Muster der Herabwürdigung und Stigmatisierung einer Gruppe funktioniert immer noch. Das ist erschütternd angesichts all der Jahre der Erinnerungsarbeit und Aufklärung über Wurzeln und Folgen des Antisemitismus. Manchmal fragen wir resigniert: „Hört das denn nie auf?“ Ja, es scheint so zu sein.  Und gerade deshalb ist es wichtig, ihm wirksam entgegen zu treten. Denn der Satz, der 1945 auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Amsterdam gesagt wurde, bleibt wahr: „Antisemitism is sin against God and man.“

    Im vergangenen Jahr hat Prof. Klaus Müller von der Badischen Kirche einen Powerpoint Vortrag zum Thema erstellt.  Er hat ihn Frau Hanke-Postma zur Verfügung gestellt, verbunden mit der Bitte ihn vorzutragen und als Gesprächsgrundlage zu nutzen.

    Text

     

    Haus Münsterberg, Hornsche Straße 38, Detmold



    Sonntag, 01. November 2020 um 17:00 Uhr

    (Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

    Gemeinsam Bibellesen in der Synagoge

    Eine jüdisch-christliche Begegnung

    Prof. Matitjahu Kellig und Pastorin Bettina Hanke-Postma

    Im Zentrum steht die sogenannte "Bergpredigt" aus dem 2. Testament: Matthäus 5-7. Der Text besteht aus einer Sammlung von Jesusworten, von denen einige sehr bekannt sind, z.B. das Vaterunser. Die Worte Jesu belegen, dass er Jude war. Und doch wurde die Existenz Jesu zum Anstoß der Entstehung des Christentums und der Trennung vom Judentum. Auf dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wollen sich die Referenten gemeinsam mit den Zuhörern gegenseitig dadurch stärken, dass sie einander zuhören und verstehen lernen.

    Evangelische Erwachsenenbildung, Jüdische Gemeinde Herford-Detmold, GfCJZ in Lippe

    Anmeldung bis zum 23.10. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Synagoge der jüdischen Gemeinde Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford



    Montag, 09. November 2020 um 19:30 Uhr

    Oana Bran (Foto: Winfried Hyronimus)

    Orgelkonzert mit Werken jüdischer Komponisten

    mit Oana Maria Bran

    Im Anschluss an die Gedenkstunde zur Reichspogromnacht in der Exterstraße

    Frau Bran wird vielen von Ihnen noch bekannt sein als Organistin an der Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold. Inzwischen arbeitet sie in Lenzen an der Elbe und bereitet sich an der Hochschule für Musik in Berlin auf ihre Solo-Prüfung an der Orgel vor.
    Folgendes Programm hat sie für ihr Konzert in Detmold vorgesehen:
    - Felix Mendelssohn: Passacaglia
    - Moritz Deutsch: Präludium
    - Paul Hindemith: Orgelsonate
    - Josef Löw: Elegie und Träumerei
    - Sigfrid Karg-Ehlert: La source mystique
    - Salomone Rossi: Bar´chu et adonai

    Die Modalitäten zur Bestuhlung und zur Anmeldung in Coronazeiten werden wir rechtzeitig bekanntgeben.

    Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße, Detmold


    Freitag, 27. November 2020 um 19:30 Uhr

    Die Sängerin Marianne Oswald

    „Zugegeben, dieses Mädchen hat nicht gerade die Stimme einer Nachtigall…“

    Iris Hennig

    Marianne Oswald, geboren 1901 als Alice Bloch in eine wohlhabende jüdische Familie im heutigen Sarreguemines war eine vielseitige Künstlerin: sie wirkte als Sängerin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin. Stilbildend bereicherte sie den französischen Chanson durch ihre Interpretation und den Einfluss, den sie auf Komponisten, wie z.B. Darius Milhaud oder Jean Cocteau, hatte und wirkte gleichermaßen polarisierend auf das Publikum ihrer Zeit. In Deutschland ist ihr Leben und Wirken fast vergessen. Zu unrecht, meint Iris Hennig. Sie macht sich auf Spurensuche und stellt die Künstlerin vor.

    Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold


     

    Mit herzlichen Grüßen - im Namen des ganzen Vorstands -

    Joanne Herzberg und Micheline Prüter-Müller

     

    Rundbrief als Pdf-Datei

  • Circular 4/2020
     

    Detmold, August 19, 2020

    Dear ladies and gentlemen, dear members and friends

    we greet you warmly and hope that you stayed healthy and find courage again to visit cultural events. With all due caution, we would like to make a few suggestions and invite you to join us today.

    On Monday, 24.8., the advance sale for this year's Village Stories in the Open Air Museum will begin. On November 17 and 18, the well-known actress Hannah Herzsprung will read from one of the last works of the Israeli writer Amos Oz: "The Perfect Peace." For tickets, please contact the above addresses quickly. The number of seats is limited this fall.


    Tuesday, November 17, 2020, 19:30  and  Wednesday, November 18, 2020, 19:30

    Hannah Herzsprung

    Village stories

    Hannah Herzsprung reads Amos Oz: "The Perfect Peace".

    The great Israeli author Amos Oz tells the story of a kibbutz in "The Perfect Peace". It's a story he knows, because he himself lived for many years in one of the germ cells of the Israeli state.

    Jonathan Lifschitz is 26, apparently happily married and very much appreciated by the other inhabitants of the kibbutz - until one day he sets off to start a new life. In one of those faraway places, "where anything is possible, anything can happen: sudden success, love, danger, strange encounters."

    In his novel, Amos Oz explores the question of what has become of the idea that everyone gives according to his possibilities and receives according to his needs. How can the longing of the Zionists of the old school for a state in which they can live freely and safely be reconciled with the longing for adventure and a boundless world among the youth who have already grown up in the security and confinement of a kibbutz?

    "The perfect peace" is a plea for life, which gets its meaning by living it courageously, and it is the portrait of a utopian idea and a time when this idea is questioned from many sides.

    Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

    Break approx. 20:45 hrs. End approx. 21:30 hrs.


    Tickets at a price of 22/15 € are available from Monday 24.8. under the telephone number 05231 3080210 or online at Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


    In this year there will be no bus transfer. You can drive with your car to the parking lot at the Weißen Ross.

    Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold



    Wednesday, November 18, 2020, 11:30

    Hannah Herzsprung

    Village stories - reading for pupils

    Hannah Herzsprung reads Amos Oz "Panther in the Cellar"

    In "Panther in the Cellar" Amos Oz takes up an explosive topic. Is it conceivable that an enemy could show himself in a human form? Palestine is under British Mandate power and the Jews are trying to form their own state. Nevertheless Profus has made friends with an English sergeant. One morning, on the wall of his house, it says he was a "traitor". That's pretty much the meanest accusation for a twelve-year-old boy who lives under the illusion of being an underground fighter.

    Literaturbüro, Westfälisches Freilichtmuseum, GfCJZ in Lippe.

    Ending about 12:30. Admission: 5 € per pupil . Registration contact: 05231 3080210 or Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Weißen Ross, LWL-Freilichtmuseum, Krummes Haus, 32760 Detmold


    With respect to our own situation we would like to present some NEW IDEAS:

    In the future a LESECAFÉ will be set up for you during our business hours on Monday and Thursday from 14.00 - 16.00 hrs in Haus Münsterberg.

    You are welcome to browse and read our publications in peace and quiet over a cup of coffee and biscuits. Thematically we offer our series PANU DERECH - Pave the Way - with many contributions on individuals, Jewish regional history or theological topics. We also have a rich library of books on the regional history of Jewish life beyond Lippe, on special Judaica and on current magazines on Christian-Jewish and German-Israeli dialogue and on current trends in remembrance work. Thanks to a generous donation of books by Mrs Wagner, we also have all the novels in the library that have been discussed in the reading circle in recent years.

     

    Please dare to visit our reading café and register briefly with Ms Bornemann or on our answering machine so that there are not several visitors in the rooms at the same time. (05231/29758)

     

    Our STOLPERSTEIN-AG will also meet again - with the necessary distance and in the large garden hall. New interested parties are welcome to contact us. Mrs. Herzberg writes to you about the laying of the stones for her family at the end of June, which had to be very small due to the corona:

    „Though the corona virus continues on, the Herzberg Stolpersteine finally were placed in the ground. There was a clandestine meeting, due to COVID-19, led by the mayor, on June 23. As Detmold seems ready to receive more requests for Stolpersteine placement, we welcome you all to consider applying for approval. 

    Our group leader, Barbara Klaus, and assistant Joanne Herzberg can be here to assist you in this endeavor. Some of you may have thought about laying stones for family member(s). If this is the case, feel free to contact us for guidance with the entire process: 

    Frau Klaus -  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   or Joanne Herzberg - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   (English speaking)

    Thank you“

    By the way, Mrs. Herzberg is very happy to offer SCHOOL CLASS VISITS, where she can talk about current Jewish life and about the past of her family in particular. She would also like to hear about the past of Lippe families and, if necessary, exchange common experiences. The teachers among you have received a special letter about this.

    The next idea is a special wish: In order to secure the future of the Society for Christian-Jewish Cooperation in Lippe in the long term, we would like to propose a CHANGE OF STATUTES at the next general meeting, which is planned for 21.3.2021, and enlarge the board of directors to 10 members, so that each position is filled twice. Please consider whether you would like to get involved with us or whether you know someone who might be suitable. Many thanks!

    In the following you will find the events to which we would like to invite you for the coming autumn. We very much hope that you will not have to remove them from your calendar later. You will receive further information on the individual dates shortly before.


    Sunday, August 23, 2020, 11:00

    Neue Synagoge und Landestheater Detmold (Postkarte Sammlung Gudrun Mitschke-Buchholz)

    City walk in Detmold: On Jewish traces

    Guide: Gudrun Mitschke-Buchholz

    This tour focuses on sites of religious culture, places of public remembrance of Jewish life in Detmold and former Jewish residential and commercial buildings. Places of the Nazi institutions which were responsible for the persecution and discrimination of the Jewish population in Detmold will also be shown.

    The tour will take about one and a half to two hours. Regular fee € 5 (Students and apprentices € 2).

    Meeting point: Townhall Detmold, open staircase



    Sunday, September 20, 2020, 18:00

    Samos 2015

    TRAPPED IN PARADISE

    Charity concert for the Free Refugee Aid Samos, Greece

    The dancer Ulrike von der Linden from Detmold and the pianist Claudia Kohl from Bielefeld have been associated with the Greek island of Samos for many years. Both were also on site in 2015 at the beginning of the flight of thousands of people, mainly from Syria, and experienced the arrival of the people with their boats. Since then, they have been involved again and again with charity concerts for the Freie Flüchtlingshilfe Samos. This is run by the retired English social scientists Chris Jones and Tony Novak, who live on the island and dedicate a large part of their lives and money to the refugees. Approximately 5000 people live in the hot spot in Samos city, which is designed for 800 people, under catastrophic conditions and need every possible help.

    Music, dance and reading of texts alternate in the concert. Works by Chopin, Ravel, Bartòk, Konstantinidis and Corea will be played. The texts deal with war, need, hope, love and the connection of people beyond skin colour, nationality and religion. They are written by German, Greek and Arabic writers and will be performed in German (Ulrike von der Linden), Greek (Christos Tsachpinis) and Arabic (Saddiha Mansoor). In the dance the element of water is represented across which many try to flee, even though finding their death or having to wait for days on rescue ships because they are not allowed to enter any port. 

    The entrance is free. At the end of the concert we collect a donation for the Free Refugee Aid of Samos.

    Ev. Kirche Reelkirchen



    Wednesday, October 07, 2020, 19:00

    (Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

    The Bible and the Koran - discovering similarities and appreciating differences

    In the series "Religions in Dialogue"

    Islamic scholar Dr. Adem Aygün, pastor Dr. Ulf Zastrow, university pastor Dr. Katharina Kleine-Vennekate

    In this series people from different religions would like to read texts from the Bible and the Koran together, discuss with each other and perceive and appreciate similarities and differences.

    A second evening takes place on 25.11., also at 19:00.

    Further information in the Programme of Protestant Adult Education of the Lippe Regional Church.

    Lippische Landeskirche, Katholisches Bildungswerk Lippe, Student congregation Detmold/Lemgo, Parish St. Nicolai Lemgo, GfCJZ in Lippe.


    Registration until 30.9. under Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Parish hall of the church St Nicolai, Papenstraße 16, 32657 Lemgo



    Tuesday, October 27, 2020, 19:30

    "Anti-Semitism - will it never end?"

    Lecture with Powerpoint presentation and discussion

    Bettina Hanke-Postma, pastor and Protestant chairwoman of the GfCJZ Lippe.

    The resurgent anti-Semitism of our days is not new. The old pattern of belittling and stigmatizing a group still works. This is shocking in view of all the years of remembrance work and education about the roots and consequences of anti-Semitism. Sometimes we ask resignedly, "Will it never end?" Yes, it seems to be.  That's why it's important to tackle this problem effectively. For the sentence that was said in 1945 at the assembly of the World Council of Churches in Amsterdam remains true: "Anti-Semitism is sin against God and man."

     

    Last year Prof. Klaus Müller from the Church of Baden prepared a Powerpoint presentation on the topic. He made it available to Mrs. Hanke-Postma with the request to present it and use it as a basis for discussion.

     

    House Münsterberg, Hornsche Strasse 38, Detmold



    Sunday, November 01, 2020, 17:00

    (Foto: Lippische Landeskirche, Bildungsreferat)

    Reading the Bible together in the synagogue

    A Jewish-Christian encounter

    Professor Matitjahu Kellig and Pastor Bettina Hanke-Postma

    The focus will be on the so-called "Sermon on the Mount" from the 2nd Testament: Matthew 5-7 The text consists of a collection of Jesus' words, some of which are well known, e.g. the Lord's Prayer. The words of Jesus prove that he was Jewish. And yet the existence of Jesus became the impetus for the emergence of Christianity and the separation from Judaism. Against the background of current political and social developments, the speakers want to strengthen each other by listening to and understanding each other.

    Protestant adult education, Jewish Community Herford-Detmold, GfCJZ in Lippe

    Registration until 23.10. under Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!a>

    Synagogue of the Jewish community Herford-Detmold, Komturstraße 21, 32052 Herford



    Monday, November 09, 2020, 19:30

    Oana Bran (Foto: Winfried Hyronimus)

    Organ concert with works by Jewish composers

    with Oana Maria Bran

    Following the commemoration of the Reichspogromnacht in the Exterstraße

    Mrs Bran will still be known to many of you as organist at the Heilig-Kreuz-Kirche in Detmold. Meanwhile she works in Lenzen on the Elbe and prepares for her solo organ examination at the Hochschule für Musik in Berlin. She has planned the following programme for her concert in Detmold:

    - Felix Mendelssohn: Passacaglia
    - Moritz German: Prelude
    - Paul Hindemith: Organ Sonata
    - Josef Löw: Elegy and Dreaming
    - Sigfrid Karg-Ehlert: La source mystique
    - Solomone Rossi: Bar'chu et adonai

    We will announce the modalities of seating and registration in Corona times in time.

    Martin-Luther-Kirche, Schülerstraße, Detmold


    Friday, November 27, 2020, 19:30

    The singer Marianne Oswald

    "Granted, this girl does not exactly have the voice of a nightingale..."

    Iris Hennig

    Marianne Oswald, born in 1901 as Alice Bloch into a wealthy Jewish family in what is now Sarreguemines, was a versatile artist: she worked as a singer, actress, screenwriter and producer. She enriched the French chanson with her interpretation and the influence she had on composers such as Darius Milhaud and Jean Cocteau, and had a polarizing effect on the audience of her time. In Germany her life and work is almost forgotten. Unjustly so, says Iris Hennig. She goes in search of clues and introduces the artist.

    Haus Münsterberg, Hornsche Str. 38, 32756 Detmold


     

    Yours sincerely, on behalf of the entire Executive Board,

    Joanne Herzberg and Micheline Prüter-Müller

    Circular as Pdf-File

  • Rundbrief 3/2020

     

    Detmold, den 3. 6. 2020

     

    Sehr geehrte, liebe Mitglieder unserer "Gesellschaft",

    schon lange haben Sie nichts von uns gehört - eine traurige Zeit, in der wir alle Veranstaltungen - und vor allem auch unsere Besuchswoche anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus - absagen mussten. Eine traurige Zeit auch, weil laut neuesten Studien die antisemitischen Gewalttaten und Verschwörungstheorien in erschreckendem Maße zugenommen haben. Besonders zu diesem Thema planen wir aktuell neue Veranstaltungen, aber noch wissen wir nicht, wie es weitergehen wird. Die Altersstruktur unseres Vereines lässt uns besonders vorsichtig sein. Aber es gibt doch einiges, das wir Ihnen gerne auf der Mitgliederversammlung im März berichtet hätten und das ich nun schriftlich zusammenfassen möchte.

    Wir werden versuchen, die Besuchswoche für die Angehörigen der Familie Ehrmann/Margalit nächstes Jahr nachzuholen. Dann werden wir auch das inzwischen fast fertiggestellte EBook der vergriffenen Lebenserinnerungen von Ruth und Benjamin Margalit "Zerbrochene Kindheit" vorstellen.

    Die Verlegung der Stolpersteine für die Familie Herzberg wird entweder wie ursprünglich geplant Ende Juni sein - oder aber in den Herbst verschoben werden. Sobald wir Näheres wissen, werden wir das auf unserer Homepage mitteilen. Das gilt auch für das nächste Treffen der AG Stolpersteine.

    Unsere jährliche Mitgliederversammlung werden wir auf nächstes Jahr vertagen. Wir haben inzwischen die Nachricht erhalten, dass so etwas trotz anstehender Wahlen möglich ist. Die gewählten Vertreter bleiben solange im Amt.

    Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten wird in diesem Jahr nicht auf Veranstaltungen liegen, sondern auf weiteren Publikationen zur jüdischen Regionalgeschichte.

    Gudrun Mitschke-Buchholz arbeitet zur Zeit an einer Neuauflage des Stadtrundgangs auf jüdischen Spuren in Detmold, der im Lippe Verlag von Hans Jacobs erscheinen wird.

    Außerdem ergänzt sie weiterhin das digitale Gedenkbuch, auf das Sie leicht über die von Rüdiger Schleysing aktuell gehaltene Homepage (https://www.gfcjz-lippe.de/) oder direkt (https://www.gedenkbuch-detmold.de) gelangen können.

    Michael Raveh hat uns Erinnerungen seines Vaters Shmuel Raveh übergeben, die Jürgen Scheffler hat übersetzen lassen und zur Zeit bearbeitet. Das wird ein neues spannendes Buch werden, in dem auch ein bislang unbekannter Text von Karla Raveh über ihre Ausreise nach Israel veröffentlicht werden wird.

    Klaus Pohlmann hatte eine umfassende Quellensammlung zur jüdischen Geschichte der frühen Neuzeit hinterlassen. Auch hier ist Jürgen Scheffler dabei, sie für einen Druck fertigzustellen, der in der Schriftenreihe des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins Lippe erscheinen wird.

    Das geplante Orgelkonzert mit Werken jüdischer Komponisten mit Oana Maria Bran wird am 9. November in der Martin-Luther-Kirche stattfinden - wenn bis dahin wieder Kirchenkonzerte erlaubt sein werden.

    Auch die Dorfgeschichten im Freilichtmuseum im November sollten stattfinden können. Vielleicht in diesem Jahr mit Werken eines aktuellen israelischen Schriftstellers.

    Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule haben gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Dorle Timmerhus-Gottschalk und mit Bettina Hanke-Postma eine Installation zur Genesis vorbereitet, die ebenfalls öffentlich präsentiert werden soll.

    Anstelle von Konzert oder Stadtrundgängen zu Ehren des Geburtstages von Karla Raveh gibt es in diesem Jahr einen Schülerwettbewerb der Karla-Raveh-Schule, zu dem Schüler*innen zu Hause Beiträge erstellen können. Die Gesellschaft unterstützt diese Jugendarbeit.

    Am 27.Oktober hoffen wir, einen Vortrag zum Thema "Antisemitismus - hört das denn nie auf?" von Bettina Hanke-Postma anbieten zu können.

    Im November sind auch weitere Veranstaltungen in der Reihe "Religionen im Gespräch" zum Thema Die Bibel und der Koran geplant. Sie sollen am 7. und am 25.11. jeweils um 19.00 Uhr im Gemeindehaus in der Papenstraße Lemgo stattfinden.

    Das ursprünglich in den Antirassismuswochen geplante gemeinsame Bibellesen der Bergpredigt durch Matitjahu Kellig und Bettina Hanke-Postma soll nun am 1. November um 17.00 Uhr wahrscheinlich in der Synagoge Herford sein.

    Ideen, die wir mit Ihnen gemeinsam besprechen wollten, waren noch eine Exkursion zur Synagoge Petershagen mit unsere Mitglied Norbert Koch, eine Reise nach Israel im Herbst 2021 mit dem Ehepaar Postma, eine mögliche Reise auf jüdischen Spuren nach Amsterdam mit Jürgen Scheffler und so einiges mehr. Wir werden sehen. Und wir werden Sie natürlich immer rechtzeitig informieren!

    Für heute mit herzlichen Grüßen und mit all unseren guten Wünschen für Ihre Gesundheit - im Namen des ganzen Vorstands -

    Micheline Prüter-Müller

     

     

    Rundbrief als Pdf-Datei

  • Circular 3/2020

    Detmold, June 6, 2020

    Dear members of our "Society",

     

    For a long time you have not heard from us - a sad time, in which we had to cancel all events - and especially our visit week on the occasion of the 75th anniversary of the liberation from Hitler fascism. A sad time also because, according to the latest studies, anti-Semitic violence and conspiracy theories have increased to a frightening extent. We are currently planning new events on this topic in particular, but we do not yet know what will happen next. The age structure of our association makes us particularly cautious. But there are some things we would have liked to report to you at the general meeting in March and which I would now like to summarize in writing.

    We will try to make up for the visit week for the members of the Ehrmann/Margalit family next year. Then we will also present the EBook of the out-of-print memoirs of Ruth and Benjamin Margalit "Zerbrochene Kindheit (Broken Childhood)", which is now almost finished.

    The laying of the stumbling blocks for the Herzberg family will either be at the end of June as originally planned - or postponed until autumn. As soon as we know more details, we will announce this on our homepage. This also applies to the next meeting of the Stumbling Stones working group.

    We will postpone our annual general meeting until next year. In the meantime we have received the message that such a thing is possible despite the upcoming elections. The elected representatives will remain in office until this new meeting.

    The focus of our activities this year will not be on events, but on further publications on Jewish regional history.

    Gudrun Mitschke-Buchholz is currently working on a new edition of Stadtrundgang auf jüdischen Spuren (town tour on Jewish traces) in Detmold, which will be published by Hans Jacobs' Lippe Verlag.

    She is also continuing to supplement the digital commemorative book, which you can access easily via the homepage (https://www.gfcjz-lippe.de) or directly (https://www.gedenkbuch-detmold.de), which is kept up to date by Rüdiger Schleysing.

    Michael Raveh has handed over memories of his father Shmuel Raveh, which Jürgen Scheffler has had translated and is currently working on. This will be a new exciting book, in which it will be published a previously unknown text by Karla Raveh about her departure to Israel.

    Klaus Pohlmann had left behind a comprehensive collection of sources on Jewish history in the early modern period. Jürgen Scheffler is also in the process of completing it for a print that will appear in the series of publications of the Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein Lippe.

    The planned organ concert with works by Jewish composers with Oana Maria Bran will take place on November 9th in the Martin Luther Church - if church concerts are permitted again by then.

    It should also be possible to hold the Dorfgeschichten (Village Stories) in the Open Air Museum in November. Perhaps this year with works by a current Israeli writer.

    Pupils of the Geschwister-Scholl-School, together with their art teacher Dorle Timmerhus-Gottschalk and Bettina Hanke-Postma, have prepared an installation on Genesis, which will also be presented to the public.

    Instead of a concert or city tours in honor of Karla Raveh's birthday, this year there will be a competition for students of the Karla Raveh School, to which students* can make entries at home. The society supports this youth work.

    On October 27th we hope to offer a lecture by Bettina Hanke-Postma on the topic "Anti-Semitism - does it never end?"

    In November we are also planning further events in the series "Religions in Conversation" on the subject of The Bible and the Koran. They are to take place on 7 and 25 November at 19.00 hours in the parish hall in Papenstraße Lemgo.

    The joint Bible reading of the Sermon on the Mount by Matitjahu Kellig and Bettina Hanke-Postma, which was originally planned during the anti-racism weeks, is now to take place on November 1 at 5 p.m. probably in the Herford Synagogue.

    Ideas that we wanted to discuss with you together were an excursion to the synagogue Petershagen with our member Norbert Koch, a trip to Israel in autumn 2021 with the Postma couple, a possible trip on Jewish traces to Amsterdam with Jürgen Scheffler and so much more. We will see. And of course we will always inform you in time!

     

    For today with best wishes and all our good wishes for your good health - on behalf of the whole board -

     

    Micheline Prüter-Müller

     

    Circular as Pdf-File

  • Rundbrief 1/2020

     

    Detmold, den 12. 1. 2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

    am 27. Januar dieses neuen Jahres ist es 75 Jahre her, dass das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde. Die Zunahme hassvergifteter Haltungen, ausgrenzender Worte und terroristischer Taten macht die Erinnerung an das Grauen notwendiger denn je.

    Viele Veranstaltungen in lippischen Schulen und Kommunen werden auch in diesem Jahr an dieses Datum erinnern. Wer unsere Rundbriefe per Mail erhält, kann sich die entsprechenden Flyer herunterladen. Für alle anderen und auch, um Ihnen eine Übersicht über alle Veranstaltungen zu geben, listen wir sie weiter unten chronologisch auf.

    Unsere "Gesellschaft" lädt Sie ganz besonders ein zu dem Vortrag von Margarete Wißmann:


    Donnerstag, 23. Januar 2020 um 19:30 Uhr

    Relief im Titusbogen in Rom (Quelle: Wikipedia Commons, CC-BY-SA 3.0)

    Zwischen Vertreibung, Duldung und dem Privileg der Niederlassung

    Geschichte Jüdischen Lebens in Deutschland vor der Zeit der Industrialisierung

    Dipl. Ing. Margarete Wißmann

    Die Beschäftigung mit dem Judentum in Deutschland besteht gesellschaftlich meist in der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte – sprich der Zeit des Nationalsozialismus. So dringend notwendig dies auch ist, so überschatten die Gräueltaten des letzten Jahrhunderts den Blick in die ältere Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Geht man in der Geschichte weiter zurück so stellt man fest, dass die Menschen jüdischen Glaubens einer ständig wandelnden Akzeptanz ausgesetzt waren. Die Juden lebten lange Zeit weitgehend unbehelligt inmitten der christlichen Mehrheitsgesellschaft und hatten eine wichtige Funktion für die Entwicklung der Städte und des Wirtschaftslebens. Trotzdem begannen Verfolgungen, die religiöse, soziale und wirtschaftliche Motive als Ursache hatten. Begriffe wie Schutzjude, Kammerknecht, Hofjude, Geleitbrief, Judenordnung finden in diesem Zusammenhang Verwendung.

    Es ist Ziel des Vortrages diese Termini verständlich zu erläutern und die damit verbundene gesellschaftliche Stellung der jüdischen Bevölkerung in Abhängigkeit der jeweiligen Herrscher anhand von ausgewählten Beispielen zu verdeutlichen.

    Frau Margarete Wißmann ist Verwaltungsangestellte bei der Stadt Lage.
    Seit längerem beschäftigt sie sich mit jüdischer Kultur und jüdischem Leben. So machte sie vor ca. 10 Jahren den Jüdischen Friedhof an der Flurstraße in Lage der Öffentlichkeit wieder bekannter. Sie veranlasste beispielsweise, dass vergrabene jüdische Grabsteine gehoben und wieder aufgestellt wurden. Auch die Übersetzung der hebräischen Inschriften aller 140 Grabsteine in Lage wurde von ihr initiiert.

    GfCJZ

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    Fortgesetzt wird auch die Reihe "Religionen im Gespräch", dieses Mal mit drei Abenden zum Thema "Die Bibel und der Koran":


    Mittwoch, 22. Januar 2020 um 19:00 Uhr

    Die Bibel und der Koran - Gemeinsamkeiten entdecken und Unterschiede würdigen

    Bibel und Koran kommen beide aus der abrahamitischen Tradition. In einer Reihe von drei Abendveranstaltungen werden Christen und Muslime gemeinsam Texte lesen, miteinander diskutieren und Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrnehmen und würdigen.

    Islamwissenschaftler Dr. Adem Aygün und Pastor Dr. Ulf Zastrow.

    Die Termine für zwei weitere Veranstaltungen werden in der Presse bekanntgegeben.

    Lippische Landeskirche, Evangelische Studierendengemeinde Detmold/Lemgo (ESG), katholisches Bildungswerk Lippe und GfCJZ.

    Moderation: Hochschulpastorin Dr. Katharina Kleine-Vennekate

    Gemeindehaus der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Nicolai, Papenstr.17, 32657 Lemgo


    Außerdem laden wir wieder herzlich ein zu dem nächsten Lesekreis mit Frau Wagner:


    Freitag, 07. Februar 2020 um 16:00 Uhr

    Lesekreis mit Gertrud Wagner.

    Neue Teilnehmer sind immer herzlich willkommen!

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    Veranstaltungen zum Holocaustgedenktag in Lippe (chronologisch):

    Flyer der Stadt Detmold, Flyer der Stadt Lage


    Mittwoch, 22. Januar 2020 um 19:00 Uhr

    Lesung mit Petra Rosenberg: Verfolgung, Deportation und Ermordung an Sinti und Roma

    Petra Rosenberg liest aus der Autobiographie ihres Vaters. Sinti, „Zigeuner“, wie man sie meist abfällig nannte, auch sie gehörten zu den Verfolgten während des Nationalsozialismus. Einer, der den Völkermord u. a. in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald überlebte, ist Otto Rosenberg, der Vater von Marianne und Petra Rosenberg.
    Petra Rosenberg ist heute Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg.

    Arbeitskreis „Gegen das Vergessen“ in Kooperation mit der Stadt Lage. Die Veranstaltung ist kostenlos.

    LAGENSER FORUM Am Drawen Hof 1, Lage



    Freitag, 24. Januar 2020 um 19:00 Uhr

    Lesung zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

    Lesung der Schriftstellerin Jennifer Teege aus ihrem Buch „Amon - Mein Großvater hätte mich erschossen“

    Im Anschluss an die Lesung gibt es die Möglichkeit, mit der Schriftstellerin ins Gespräch zu kommen.

    Kooperationsprojekt der Städtischen Museen Lemgo, des Arbeitskreises 9. November, der Stadtbücherei Lemgo sowie des Vereins Stolpersteine und Frenkel-Haus in Lemgo e.V.

    Großen Sitzungssaal des Rathauses Lemgo



    Samstag, 25. Januar 2020 um 14:00 Uhr

    Jüdischer Friedhof in Lage vom 17. Jahrhundert bis heute - Begehung des Geländes mit Erläuterungen -

    Dipl.-Ing. Margarete Wißmann

    Im Jahr 2012/2013 wurden durch Grabungsarbeiten zahlreiche Grabsteinfragmente mit hebräischen Inschriften freigelegt, restauriert und wieder zu vollständigen Grabsteinen zusammengesetzt. Zwischenzeitlich sind sowohl diese wieder ans Licht geholten sehr alten Grabsteine übersetzt als auch die 98 Grabsteine des Friedhofteiles zur Flurstraße hin. Die dadurch möglichen Rekonstruktionen der Stammbäume der Familien, die in Lage gewohnt haben und hier beerdigt wurden, sind neuer Bestandteil des Vortrages zum Jüdischen Friedhof in Lage.

    Männer werden gebeten, beim Besuch des jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung zu tragen.

    VHS Lippe-West in Kooperation mit der Stadt Lage. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine telefonische Anmeldung unter 05232-95500 (VHS) ist erforderlich.

    Jüdischer Friedhof Flurstr. 9, Lage



    Samstag, 25. Januar 2020 um 18:00 Uhr

    Konzert mit „Bimetall++“

    Frauke Willer: Trompete, Jo Bayou: Kontrabass, Kai Böttinger: Klarinette und Axel Zumblick: Akkordeon spielen Klezmer und andere Musikrichtungen. Der musikalische Streifzug führt außerdem durch die sephardische Musik und bietet einige Romalieder.

    Ev.-lutherische Kirchengemeinde Lage

    Ev.-lutherische Heilig-Geist-Kirche Sedanplatz 4, Lage



    Sonntag, 26. Januar 2020 um 10:00 Uhr

    Gottesdienst

    „Erinnern und Gedenken“ – „Was verbindet Juden und Christen“

    mit Pastorin Iris Opitz-Hollburg, dem Kirchenchor und Konfrmanden /-innen

    Ev.-ref. Kirche Berlebeck, Kindergartenweg 9



    Sonntag, 26. Januar 2020 um 18:00 Uhr

    MUSIKALISCHE MEDITATION

    mit der Chorgemeinschaft „cantus novus“ und Schülerinnen und Schülern der Johannes-Brahms-Musikschule

    Eintritt frei / Kollekte am Ausgang

    Martin-Luther Kirche, Schülerstraße 14, Detmold



    Sonntag, 26. Januar 2020 um 18:00 Uhr

    Shoa-Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

    Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird zu einem Shoa-Gottesdienst in die Marktkirche eingeladen. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Stadtkirchengemeinden gestalten diesen Abendgottesdienst gemeinsam. Der jüdische Kantor Jakow Zelewitsch aus Bad Salzuflen wird einige Psalmen und das El male rachamim (zum Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Zeit) betend singen.

    Stadtkonvent Lage

    Marktkirche Lage



    Montag, 27. Januar 2020 um 13:45 Uhr

    Vortrag und Vorführung „Stolpersteine“


    In meiner Straße     Stolpersteine     Hier könnte jeder Name
    stehen     Irgendeiner, irgendeiner…

    Stolpersteine sind die Verbindung von damals zu heute: sie lassen Geschichte erfahrbar werden; direkt vor uns und in uns. In jedem Stolperstein verbirgt sich ein gelebtes und gewaltsam beendetes Leben eines Menschen.

    Was tun wir? Was können wir tun? Heute? In dieser Zeit, in der Antisemitismus, Rassismus und menschenverachtendes Verhalten zum „Hier und Jetzt“ gehören.

    In kurzen Szenen „stolpern“ Sekundarschüler*innen über menschliche Schicksale und versuchen eindrückliche Textfragmente ermordeter Dichter und Dichterinnen von damals wieder lebendig werden zu lassen.

    Veranstalter: Sekundarschule der Stadt Lage

    Die Veranstaltung ist kostenlos.

    Aula der Sekundarschule der Stadt Lage Friedrichstr. 33, Lage



    Montag, 27. Januar 2020 um 18:00 Uhr

    ZENTRALE GEDENKFEIER FÜR DIE OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS

    „Stimme geben – Gesicht zeigen“

    Stadtgymnasium Detmold, Martin-Luther-Straße 4



    Sonntag, 02. Februar 2020 um 17:00 Uhr

    Lesung mit Grit Asperger zum 75. Todestag von Anne Frank

    Die Detmolder Schauspielerin Grit Asperger, geboren in Leipzig, Theaterpädagogin und Dozentin, liest und erzählt Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank. Musikalisch begleitet wird die Lesung am Violoncello von Antje Grünwald, Diplom-Musikschulpädagogin an der Musikschule Lage.

    Veranstalter: Stadtbücherei Lage mit ihrem Förderverein in Kooperation mit der Musikschule Lage

    Eine telefonische Anmeldung unter 05232-601420 (Stadtbücherei) oder 05232-3432 (Buchhandlung Brückmann) ist erforderlich.

    Technikum Lange Str. 124, Lage



    Sonntag, 02. Februar 2020 um 11:30 Uhr

    FILMMATINÉE

    „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ (Deutschland 2017)

    Einführung Gudrun Mitschke-Buchholz (Stadtarchiv Detmold)

    Veranstalter: Stadt Detmold in Kooperation mit der Filmwelt Detmold

    Eintritt 5 €

    Filmwelt, Lange Straße 74, Detmold



    Dienstag, 04. Februar 2020 um 18:00 Uhr

    VORTRAG UND DISKUSSION

    „Zwangssterilisation und ,Euthanasie‘ im Nationalsozialismus und ihre Aufarbeitung in OWL“

    • Michael Spehr: Zwangssterilisierung auf dem Wittekindshof und „Eine Vernichtung, wenn auch unwerten Lebens, bezeichne ich als ‚Mord‘ – der Umgang mit der ‚Euthanasie‘“
    • Dr. Uwe Kaminsky: Paternalistische Verschwiegenheit – Bethel, die Zwangssterilisation und NS-„Euthanasie“
    • Magret Hamm: Zwangssterilisierte und „Euthanasie“-Opfer zwischen Stigmatisierung und Ausgrenzung im Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik


    Michael Spehr ist Archivar der Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen, Dr.
    Uwe Kaminsky forscht als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität
    Bochum, Magret Hamm ist die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten, Berlin

    Veranstalter: Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe und Stadtarchiv Detmold

    Veranstaltungsort: Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe, Vortragsraum, Willi-Hofmann-Straße 2, Detmold



    Freitag, 07. Februar 2020 um 19:00 Uhr

    LESUNG MIT MUSIK

    „Faschist werden – Eine Anleitung“ von Michela Murgia

    • Grit Asperger, Schauspielerin und Theaterpädagogin
    • Patrick Hellenbrand, Schauspieler (Landestheater Detmold)
    • Kim Efert, Jazzgitarre (Hochschule für Musik Detmold)

    Veranstalter: Buchhandlung ‘ Kafka & Co.’ in Kooperation mit der Stadt Detmold

    Wichtiger Hinweis zum Einlass!
    Der Eintritt ist frei! Aus organisatorischen Gründen erfolgt der Einlass nur mit Eintrittskarte.
    Die kostenlosen Eintrittskarten gibt es in der Buchhandlung ‘ Kafka & Co. ’

    Großer Sitzungssaal, Rathaus am Markt, Detmold


    Mit herzlichen Grüßen - im Namen des ganzen Vorstands -

    Micheline Prüter-Müller

     

     

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  • Rundbrief 1/2020 Ergänzung

    Detmold, den 25. 1. 2020

    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde,

     

    zur Reihe der Gedenkveranstaltungen zum 27.01.2020 in Lippe gibt es kurzfristige Ergänzungen:

    Herr Heubner,der Vicepräsident des internationalen Auschwitz Komitees, hat zugesagt nach Lippe zu kommen.


    Donnerstag, 06. Februar 2020 um 19:00 Uhr

    Lesung und Begegnung

    75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz:
    „Ich sehe Hunde, die an der Leine reißen“

    Christoph Heubner, Schriftsteller und Exekutiv Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees

    Veranstalter: Die-Botschafter*innen mit Unterstützung von Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Lippe e. V, NRWeltoffen, VHS Detmold Lemgo, demokratie leben, Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, Lippeservice

    Stadthalle Detmold, Kleiner Saal, Schloßpl. 7, 32756 Detmold


    Auch in Bad Salzuflen findet am 27.1. um 18 Uhr im Gemeindehaus am Kirchplatz in Schötmar eine Gedenkveranstaltung statt. Schüler der Eduard-Hoffmann-Realschule gestalten sie und stellen die Geschichte von David Rabinowicz in den Mittelpunkt.

     

    In Blomberg laden die Stadt und die Kirchengemeinden am 27.Januar, um 11 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Holocaust ein. Sie findet statt auf dem jüdischen Friedhof an der Reinickendorfer Straße.

    In Lemgo wird am Sonntag, 26. Januar, um 10.30 Uhr im Kirchlichen Zentrum der Stiftung Eben-Ezer, Alter Rintelner Weg, ein Gottesdienst von/mit Schülern der Topehlen-Schule gestaltet. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages haben die Jugendlichen unter dem Titel „Was wirklich zählt – Leben in Vielfalt“ Beiträge erarbeitet.

    Und am 26. Januar startet der Stadtrundgang zum jüdischen Leben am Hexenbürgermeisterhaus in Lemgo.

     

    In unserem letzten Rundbrief haben wir leider die Uhrzeit für die Filmmatinée in Detmold falsch angegeben, hier die Korrektur:


    Sonntag, 02. Februar 2020 um 11:30 Uhr

    FILMMATINÉE

    „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ (Deutschland 2017)

    Einführung Gudrun Mitschke-Buchholz (Stadtarchiv Detmold)

    Veranstalter: Stadt Detmold in Kooperation mit der Filmwelt Detmold

    Eintritt 5 €

    Filmwelt, Lange Straße 74, Detmold


    Alle Veranstaltungen, soweit uns bekannt, zum Holocaustgedenktag in Lippe finden Sie über:

    Flyer der Stadt Detmold, Flyer der Stadt Lage

     

    Oder über die Termine auf unserer Homepage.

     

    Mit herzlichen Grüßen - im Namen des ganzen Vorstands -

    Micheline Prüter-Müller

     

     

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  • Circular 1/2020

     

    Detmold, 12th 1, 2020

    Ladies and gentlemen, dear members and friends

     

    On 27 January of this new year it will be 75 years since the Auschwitz death camp was liberated. The increase in hate-poisoned attitudes, exclusionary words and terrorist acts makes the memory of horror more necessary than ever.

    Many events in schools and communities in Lippe will remind us of this date again this year. Those who receive our newsletters by e-mail can download the corresponding flyers. For everyone else and also to give you an overview of all events, we list them chronologically below.

    Our "Society" particularly invites you to the lecture by Margarete Wißmann:


    Thursday, January 23, 2020, 19:30

    Relief im Titusbogen in Rom (Quelle: Wikipedia Commons, CC-BY-SA 3.0)

    Between expulsion, tolerance and the privilege of settlement

    History of Jewish life in Germany before the time of industrialization

    Dipl. Ing. Margarete Wißmann

    Socially, the preoccupation with Judaism in Germany consists mostly in coming to terms with recent history - in other words, the period of National Socialism. As urgently necessary as this is, the atrocities of the last century overshadow the view of the older history on Jewish life in Germany. If one goes back further in history, one finds that the people of the Jewish faith were exposed to a constantly changing acceptance. For a long time, Jews lived largely undisturbed in the midst of the Christian majority society and had an important function in the development of the cities and economic life. Nevertheless, persecution began, with religious, social and economic motives as its cause. Terms such as Schutzjude, Kammerknecht, Hofjude, Geleitbrief, Judenordnung are used in this context.

    The aim of the lecture is to explain these terms in an understandable way and to illustrate the associated social position of the Jewish population in relation to the respective rulers using selected examples.

    Mrs. Margarete Wißmann is an administrative employee of the city of Lage.
    For a long time she has been engaged in Jewish culture and Jewish life. Thus, about 10 years ago, she made the Jewish cemetery at Flurstraße in Lage more known to the public again. She arranged, for example, that buried Jewish gravestones were lifted and put up again. She also initiated the translation of the Hebrew inscriptions of all 140 gravestones in Lage.

    Organizer: Society for Christian-Jewish Cooperation in Lippe

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    The series "Religions in conversation" will also be continued, this time with three evenings on the theme "The Bible and the Koran":


    Wednesday, January 22, 2020, 19:00

    The Bible and the Koran - discovering similarities and appreciating differences

    The Bible and the Koran both come from the Abrahamic tradition. In a series of three evening events, Christians and Muslims will read texts together, discuss them with each other and perceive and appreciate similarities and differences.

    Dr. of Islamic Studies Adem Aygün and Pastor Dr. Ulf Zastrow.

    The dates for two further events will be announced in the press.


    Lippische Landeskirche, Protestant Student Community Detmold/Lemgo (ESG),
    Catholic Educational Institution Lippe and GfCJZ.

    Moderation: University Pastor Dr. Katharina Kleine-Vennekate

    Community center of the Lutheran parish St. Nicolai, Papenstr.17, 32657 Lemgo


    We also cordially invite you again to the next reading circle with Mrs Wagner:


    Friday, February 07, 2020, 16:00

    Reading Circle with Gertrud Wagner

    The group will talk about Thomas Meyer's novel "Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ “ (Wolkenbruch's strange journey into the arms of a shiksa)

    New participants are very welcome!

    Haus Münsterberg, Detmold, Hornsche Straße 38


    Events on Holocaust Memorial Day in Lippe (chronological):

    Flyer of the city of Detmold , Flyer of the city of Lage


    Wednesday, January 22, 2020, 19:00

    Reading with Petra Rosenberg: Persecution, Deportation and Murder of Sinti and Roma

    Petra Rosenberg reads from her father's autobiography. Sinti, "gypsies", as they were usually disparagingly called, they too were among the persecuted during National Socialism. One of the people who survived the genocide in the Auschwitz and Buchenwald concentration camps, among others, is Otto Rosenberg, the father of Marianne and Petra Rosenberg.
    Petra Rosenberg is today the chairwoman of the Berlin-Brandenburg Regional Association of German Sinti and Roma.

    Working group "Against Forgetting" in cooperation with the city of Lage. The event is free of charge.

    LAGENSER FORUM, Am Drawen Hof 1, Lage



    Friday, January 24, 2020, 19:00

    Reading on the 75th anniversary of the liberation of the Auschwitz concentration camp

    Reading by the writer Jennifer Teege from her book "Amon - My grandfather would have shot me"

    After the reading, there will be an opportunity to talk to the author.

    Cooperation project of the Municipal Museums of Lemgo, the working group 9 November, the Municipal Library of Lemgo and the association Stolpersteine und Frenkel-Haus in Lemgo e.V.

    Large conference hall of the city hall Lemgo



    Saturday, January 25, 2020, 14:00

    Jewish cemetery in Lage from the 17th century until today
    - Inspection of the area with explanations -

    Dipl.-Ing. Margarete Wißmann

    In 2012/2013, excavation work uncovered and restored numerous tombstone fragments with Hebrew inscriptions and reassembled them into complete tombstones. In the meantime, both these very old gravestones, which have been brought back to light, and the 98 gravestones of the cemetery section facing Flurstraße have been translated. The resulting reconstructions of the family trees of the families who lived in Lage and were buried here are a new part of the lecture on the Jewish Cemetery in Lage.

    Men are asked to wear headgear when visiting the Jewish cemetery.

    VHS Lippe-West in cooperation with the town of Lage. The event is free of charge. A telephone registration under 05232-95500 (VHS) is required.

    Jewish cemetery Flurstr. 9, Lage



    Saturday, January 25, 2020, 18:00

    Concert with "Bimetall++"

    Rough Willer: Trumpet, Jo Bayou: double bass, Kai Böttinger: clarinet and Axel Zumblick: accordion, play Klezmer and other music styles. The musical foray also leads through Sephardic music and offers some Roma songs.

    Evangelical Lutheran congregation Lage

    Lutheran Church of the Holy Spirit, Sedanplatz 4, Lage



    Sunday, January 26, 2020, 10:00

    Church service

    "Remembering and Remembrance" - "What unites Jews and Christians"

    with pastor Iris Opitz-Hollburg, the church choir and confirmands

    Ev.-ref. Kirche Berlebeck, Kindergartenweg 9



    Sunday, January 26, 2020, 18:00

    MUSICAL MEDITATION

    with the choir community "cantus novus" and students of the Johannes-Brahms-Musikschule

    Inlet free / collection at outlet

    Martin Luther Church, Schülerstraße 14, Detmold



    Sunday, January 26, 2020, 18:00

    Shoa service in memory of the victims of National Socialism

    On the day of commemoration of the victims of National Socialism a Shoa service will be held in the Marktkirche. The pastors of the city church congregations will conduct this evening service together. The Jewish cantor Jakow Zelewitsch from Bad Salzuflen will sing some psalms and the El male rachamim (in memory of the victims of the National Socialist era) in prayer.

    Stadtkonvent Lage

    Marktkirche Lage



    Monday, January 27, 2020, 13:45

    Lecture and demonstration "Stolpersteine

    In my street     Stolpersteine     Here any name could be written
    Someone, anyone...

    Stumbling blocks are the connection from then to now: they make history tangible; directly in front of us and within us. In every stumbling block a lived and violently ended life of a person is hidden.
    What do we do? What can we do? Today? In this time when anti-Semitism, racism and inhuman behaviour are part of the "here and now".
    In short scenes secondary school students "stumble" over human fates and try to bring back to life impressive text fragments of murdered poets of that time.

    Organizer: Secondary school of the town Lage

    The event is free of charge.

    Assembly hall of the secondary school in Lage, Friedrichstr. 33, Lage



    Monday, January 27, 2020, 18:00

    CENTRAL MEMORIAL CEREMONY FOR THE VICTIMS OF NATIONAL SOCIALISM

    "Give voice - show face"

    Stadtgymnasium Detmold, Martin-Luther-Straße 4



    Sunday, February 02, 2020, 17:00

    Reading with Grit Asperger on the 75th anniversary of Anne Frank's death

    The Detmold actress Grit Asperger, born in Leipzig, theatre pedagogue and lecturer, reads and tells excerpts from the diary of Anne Frank. The reading will be musically accompanied on the cello by Antje Grünwald, a graduate music school teacher at the Lage Music School.

    Organizer: Lage Public Library with its support association in cooperation with the Lage Music School

    Registration by telephone on 05232-601420 (Stadtbücherei) or 05232-3432 (Buchhandlung Brückmann) is required.

    Technikum, Lange Str. 124, Lage



    Sunday, February 02, 2020, 11:30

    FILMMATINÉE

    „Die Unsichtbaren – Wir wollen leben“ ("The Invisible Ones - Let Us Live") (Deutschland 2017)

    Introduction Gudrun Mitschke-Buchholz (Detmold City Archive)

    Organizer: City of Detmold in cooperation with Filmwelt Detmold

    Entrance fee 5 €

    Filmwelt (cinema), Lange Straße 74, Detmold



    Tuesday, February 04, 2020, 18:00

    LECTURE AND DISCUSSION

    "Forced sterilization and 'euthanasia' under National Socialism and their treatment in OWL"

    • Michael Spehr: Forced sterilization at the Wittekindshof and "An annihilation, even if unworthy of life, I call 'murder' - the handling of 'euthanasia'".
    • Dr. Uwe Kaminsky: Paternalistic secrecy - Bethel, the forced sterilization and NS-"euthanasia
    • Magret Hamm: Forced sterilization and "euthanasia" victims between stigmatization and exclusion under National Socialism and in the Federal Republic

    Michael Spehr is archivist of the Wittekindshof Foundation in Bad Oeynhausen,
    Dr. Uwe Kaminsky is a research assistant at the Ruhr-University Bochum,
    Magret Hamm is the chairman of the working group 'Bund der "Euthanasia" victims and forced sterilizers', Berlin

    Organizer: State Archive NRW Department East Westphalia-Lippe and City Archive Detmold

    State Archive NRW Department East Westphalia-Lippe, Lecture room, Willi-Hofmann-Straße 2, Detmold



    Friday, February 07, 2020, 19:00

    READING WITH MUSIC

    „Faschist werden – Eine Anleitung“ ("Becoming a Fascist - A Guide") by Michela Murgia

    - Grit Asperger, actress and theatre pedagogue
    - Patrick Hellenbrand, actor (Detmold State Theatre)
    - Kim Efert, Jazz guitar (Detmold University of Music)

    Organizer: Bookstore ' Kafka & Co.' in cooperation with the city of Detmold

    Important note on the admission!
    The entrance is free! For organisational reasons, admission is only possible with an admission ticket.
    The free admission tickets are available in the bookshop ' Kafka & Co. '

    Large conference hall, city hall at the market, Detmold


    Yours sincerely, on behalf of the entire Executive Board

    Micheline Prüter-Müller

     

     

    Circular as Pdf-File

   
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